Phasen der Krankheit
#21
Hallo Tomislav,

das hört sich doch ganz gut an. Bei meinem Mann habe ich nicht das Gefühl, dass es so deutlich auf und ab geht. Aber es stimmt schon, es gibt bessere und schlechtere Tage. Das Sprechen bleibt aber undeutlich. Damit hat es bei ihm auch angefangen.
Der Begleiter vom Hospizdienst war jetzt einmal da und ich habe den Eindruck, das klappt ganz gut mit den beiden. Sie können sich auch einigermaßen miteinander verständigen. Es gibt ja auch Geräte mit großer Tastatur zur Kommunikationsunterstützung. Da will ich mich mal schlau machen.

LG
Heike
Zitieren
#22
Hallo Heike ,

Freut mich. Wichtig schau auf dich.
Du schreibst du hast den Eindruck klappt ganz gut . Genau das ist unser Problem denke ich . Wir denken zu sehr und sind zu streng mit uns selber. Will damit sagen wir müssen das lockerer sehen (ich rede es mir ein aber klappt irgend wie nicht ). Klingt für außen Stehende bestimmt schlimm aber wie gesagt habe alles mögliche gemacht für meinen Vater und verzweifle nur. Meine Gedanken haben sich nur um meinen Vater gedreht Tag und Nacht und genau so kommen Depression und Panikattacke . Nach wie vor komme ich kaum durch bei ihm. Seit heute früh redet er wieder komisch wie wenn er besoffen ist und lallt . Sobald man ihn fragt wie es ihm geht, alles super. Läuft weiter hin Treppen 20 mal bestimmt täglich. Ich würde so gerne das mein Vater es einsieht und mir vertraut, wir könnten es ihm leichter machen und wichtige Tipps wie Ernährung etc. aus dem Forum hier umsetzen aber er lässt es nicht zu .
Nichts.. Heike viel Kraft man hört sich
Zitieren
#23
Aktueller Zustand von meinem Vater 29.01.2020
Bis gestern war noch alles ok. Wenn man es ok nennen kann . Keine schwere Stürze (kleine nur) sowie Sprache gut war heute aufeinmal die Sprache kaum verständlich und er war verwirrt. Er sagt er würde jetzt doch gerne das Büro vom Keller raus und hoch ins Wohnzimmer stellen. Ich war ja sehr froh aber als ich sagte das ich das gleich morgen machen will kam die Antwort langsam muss gut überlegt sein sagt er. Habe gesagt da gibts nichts zu überlegen ich mach das, höre ich aus seiner Stimme das er das doch nicht will. Habe ihn zu Rede gestellt und dabei sagt er das seine Freundin das will. Er würde weiter Büro im Keller lassen.
Morgen ist er bei seinem Friseur sagt er und in der Zeit renne ich zu ihm und stelle einfach den Schreibtisch mit Computer hoch ins Wohnzimmer, damit ich eine Sorge weniger habe. Intensive Gespräche mit meinem Vater über die Krankheit werden sofort blockiert von ihm. Irgend welche Hilfe will er nicht .

Fazit : auch wenn es schwer ist abwarten und ihn entscheiden lassen was er will.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste